Wenn der Marke das Feuer ausgeht

von Monika Kriwan • Mittwoch, 13. Feber 2019

Was steckt dahinter, wenn der Arbeitgebermarke das Feuer ausgeht? Früher, als wir noch Identitäter waren, hätten wir gesagt: Identitöter sind schuld.

Seit November 2018 brennen wir bekanntlich für eine international kompatible Marke und tragen Identifire im Herzen. Unser Ziel verfolgen wir freilich weiterhin: Mitarbeiter zu Markenbotschaftern zu machen. Womit wir beim Thema sind: Menschen machen Marken. Oder eben auch nicht, wenn sie aufgehört haben, für ihre Marke Feuer und Flamme zu sein. 

Sie wollen Beispiele für Identifikationskiller? 

Außen hui, innen pfui
Eine Kandidatin für einen Managementposten bei einer Fastfood-Kette wurde zum Bewerbungsgespräch ins Hauben-Restaurant eingeladen. Sie kam, sah und blieb nicht. Vielleicht weil sie ihr Unbehagen angesichts der Location nicht unter den Tisch kehren konnte? Sollte beim ersten Gespräch nicht eher der  Unternehmenspurpose schmackhaft gemacht werden?

Werte werden nicht gelebt
Ein Personalchef fragt die Bewerberin nach dem Familienstand. Darf er eigentlich nicht, aber die Bewerberin ist freundlich, ehrlich und antwortet: „Derzeit Single“. Er darauf: „So schiach sind Sie doch gar nicht“. Genderfaire Webseiten sind eine Sache. Führungskräfte, die aussprechen, was sie nicht einmal denken sollten, eine andere. Vor allem, wenn einer der Werte „respektvoll“ lautet.

Es fehlt der Ankerpunkt
Arbeitgebermarken kann aber auch das Feuer ausgehen, wenn Werte und Leitbilder nicht an die Strategie gebunden sind. Im Idealfall an einen starken Purpose. Hier ein positives Beispiel: Das österreichische Familienunternehmen MAM, das auf die wohlschmeckende Kombination von Design und Nachhaltigkeit setzt. Bei Schnullern wohlgemerkt. Employer Branding heißt hier etwa, dass Mitarbeitende zwecks Reduktion von CO²-Emissionen zur Arbeit geshuttelt werden.

 

Purpose im Employer Branding? 

Sie wollen mehr über die Bedeutung von Purpose für Ihr Employer Branding erfahren? Dann besuchen Sie uns bei unserem etwas agileren Jahresforum im Mai, wo auch MAM auf der Referentenliste steht.

„Purpose: Pur? oder Pose?“ heißt der heurige Corporate Culture Jam. Er findet am 21. und 22. Mai wieder in der Brotfabrik statt. Details finden Sie hier.

WICHTIG: Mit dem Code ID-790 zahlt ihr nur 790 Euro und spart 400 Euro.

monika.kriwan@identifire.at
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