Der CCC erkundet das Palais Chotek

6 Jahre Bauzeit. Denkmalschutz. Mehrere Professionisten, die Corona-bedingt pleitegingen – das willensstarke Team gab nicht auf. Umso schöner, dass wir die ersten Gäste in der Belle-Étage sein durften.
Wenn sich ein Haus neu erfindet
Eigentümer Lukas Koller und Hoteldirektor Thomas Duxler erzählten vom langen Weg, der hinter dem Palais liegt – und von der Frage, die am Anfang jeder guten Reise steht: Wohin soll es eigentlich gehen? Und mit welchen Mitstreiter:innen schaffen wir es?
Das Gebäude aus dem Jahr 1884 hat Geschichte im Überfluss: adelige Familien, einen Salon, architektonische Schmuckstücke wie Holzdecken oder eine pompöse Freitreppe. Doch: Die Bauzeit hatte ihre Tücken. Rezeptionist:innen, Barkeeper und Geschäftsführer halfen auf der Baustelle, bevor es einen Empfangstresen gab. Die, die durchgehalten haben, sind nun eng mit der DNA des Hauses verwoben – Markenbotschafter:innen und Gastgeber:innen vom Feinsten.



Angstfreude – KI und Unternehmenskultur
Wir kennen alle den eigenartigen Schwebezustand zwischen Aufbruch und Bauchgrummeln. KI ist das erste Werkzeug in der Geschichte, das seine Nutzer:innen gleichzeitig produktiver und nervöser macht. Was hilft? Den Spielraum vergrößern, statt den Rahmen zu verengen – darüber haben Karin Krobath von identifire® und Axel Ebert wortwelt® launig referiert.
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Irmi, Bon Voyage.
Dieser Abend hatte noch einen Moment, der über KI und Hotelbau hinausging. Wir haben Irmgard Zirkler verabschiedet – 18 Jahre lang ein wichtiger Teil von identifire® und wortwelt®, jetzt auf dem Weg in den Un-Ruhestand, den sie mit politischer Gemeindearbeit füllen wird. Irmi, wir wünschen dir, was das Palais Chotek seinen Gästen verspricht: Ankommen. Ausschlafen. Aufblühen.
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© Foto Florentina Olareanu